Seelsorge Sterben und Tod
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt!“

Johannes 11,25

Ein Todesfall in der Familie ist bei aller Trauer oft mit Hilflosigkeit und Unsicherheit verbunden. Im Nachfolgenden stehen Ihnen Informationen zur Verfügung, die Ihnen im Todesfall eines Angehörigen helfen sollen.

Was ist zu tun, wenn ein Angehöriger verstorben ist?

Bitte nehmen Sie wegen der Beerdigung/Trauerfeier zunächst Kontakt mit dem Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl auf. Dieses wird zunächst alle Formalitäten klären und nach Rücksprache mit Herrn Pfarrer Nagel und dem Friedhofsamt gemeinsam mit Ihnen den Termin für die Trauerfeier und die Beerdigung festlegen. Nachdem das Bestattungsinstitut den Sterbefall an das Pfarrbüro gemeldet hat, wird der zuständige Seelsorger (in der Regel ist dies Pfarrer Nagel, Gemeindereferent Langkau oder Pfarrer i.R. Florian) sich zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren. In diesem Gespräch wird Raum sein für Ihre Trauer und Ihre Gefühle angesichts des Verlustes Ihres Angehörigen. Sie haben Gelegenheit, all das Schöne zur Sprache zu bringen, das Sie mit dem/der Verstorbenen erlebt haben, aber vielleicht auch so manch Schweres, das sie gemeinsam durchgestanden haben. Außerdem wird auch der Ablauf des Trauergottesdienstes sowie Gestaltungswünsche Ihrerseits besprochen werden.  

 

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In unserer Kirchengemeinde findet die Trauerfeier mit Beisetzung in der Regel in 2 Stationen statt: einem Wortgottesdienst in der Trauer- bzw. Friedhofshalle mit anschließender Erdbestattung bzw. Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Möglich ist auch eine Beisetzung in 3 Stationen: einer Eucharistiefeier in der Kirche, einer kurzen Andacht in der Trauer- bzw. Friedhofshalle mit anschließender Erdbestattung bzw. Urnenbeisetzung.

Begleitung in der Zeit der Trauer

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Foto: Peter Weidemann

Für die Zeit und Länge der Trauer gibt es keine Normen. So unterschiedlich jeder Mensch ist, so unterschiedlich ist auch seine Form und die Dauer der Trauer.

Unsere Seelsorger stehen Ihnen für seelsorgerliche und begleitende Gespräche über die Zeit der Beerdigung hinaus gerne zur Verfügung oder vermitteln Ihnen Angebote der Trauerarbeit außerhalb unserer Kirchengemeinde. Wenn Sie dies wünschen, nehmen Sie dazu bitte Kontakt mit unserem Pfarrbüro oder direkt mit unseren Seelsorgern auf.

Da Trauer immer in einzelnen Schritten geschieht, ist es eine gute Tradition, das Totengedenken auch in den Jahren nach dem Verlust immer wieder in der Heiligen Messe zu begehen. Dies geschieht in den sogenannten „Messintentionen“, die am Jahrtag für die Verstorbenen gebetet werden. Diese Messintentionen können über das Pfarrbüro jederzeit angemeldet werden.

Darüber hinaus feiern wir in unserer Kirchengemeinde jedes Jahr am 2. November, dem Allerseelentag, eine Eucharistiefeier, in der wir all der Menschen gedenken, die von uns gegangen sind. In diesem Gottesdienst werden auch die Namen derer genannt, die seit dem vergangenen Allerseelentag verstorben sind, und es wird eine Kerze für sie entzündet, die die Angehörigen dann mit nach Hause nehmen können.

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