Eucharistie

4. Tag – Blog zur Kundschafterreise auf die Philippinen

Wie am Tag zuvor stand auch an diesem Morgen das Bibelteilen im Mittelpunkt. In Joh 6,11: „Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte es an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen“. Es ging um die Begriffe „gesegnet“, „gebrochen“ und „hingegeben“. Wieder ging es um die Frage, was diese Begriffe mit unserem Leben zu tun haben. Mit Hilfe von verschiedenen Methoden, die für uns ungewohnt waren, näherten wir uns dem Text an. Es wurde uns deutlich, dass es alle drei Dimensionen auch bei uns gibt: Wir erleben uns als gesegnete, als gebrochene und manchmal auch als diejenigen, die anderen etwas weiterschenken können. 

Um Gott zu erfahren, der unseren Lebensweg mitgeht und um unsere Gemeinschaft zu stärken schlossen wir diese Einheit mit Feier der Eucharistie ab. Father Marc stellte den Bezug zu dem her, was wir kurz zuvor erarbeitet hatten. Er wies darauf hin, dass wir eine eucharistische Gemeinschaft sind: Wir sind gesegnet, wir sind gebrochen und wir sind hingegeben. Gottes Traum ist es, dass wir als Eucharistiegemeinschaft unser Leben einsetzen, um Menschen zu nähren. Dadurch, dass der kleine Junge in der Geschichte von der wunderbaren Brotvermehrung das wenige zur Verfügung stellte, das er hatte (fünf Brote und zwei Fische), konnte das Wunder geschehen. Der Junge hat das Wunder nicht selbst gewirkt, aber er hat ein Fenster geöffnet, durch das das Wunder Wirklichkeit wurde. Für uns heißt dies, dass auch wir für Gott und die Wirkung seines Geistes einen Raum bereiten, damit Gottes Traum Wirklichkeit wird.

Bibelarbeit zur Stelle Joh 6,11

Für das Team von Bukal ng Tipan ist es wichtig zu vermitteln, dass in den Tagen der geistlichen Einkehr auch das Wohlbefinden des Körpers nicht zu kurz kommt. Daher fuhren wir am Nachmittag nach Mambukal, wo es ein vulkanisches Gebiet mit heißen Schwefelquellen gibt. Zuerst ging es auf abenteuerlichen Wegen durch den Urwald zu einem erfrischenden Wasserfall, und über uns kreisten Schwärme von Flughunden. Danach konnten wir uns in den heißen Quellen, einem kalten Schwimmbecken oder einer Massage erholen. Dass solch ein Wellnessprogramm für den Körper auch anstrengend sein kann, merkte man daran, dass an diesem Abend alle sehr früh im Bett waren und wir einstimmig beschlossen, den Reisebericht erst morgen zu bloggen.

Weitere Eindrücke vom Tage

Unterwegs auf dem Mofa

Gruppenfoto am Wasserfall

Flughunde

Restaurant “Ikea”

Auf dem Weg zum Wasserfall

Flughunde in den Bäumen

Frische Kokosnuss im Restaurant “Ikea”

Titelbild: Eucharistiefeier in der Kapelle des Pastoralinstituts.